Verbreitungskarten
Dieser Kartensatz wurde automatisch aus dem Datenbestand des Vereins für Naturwissenschaftliche Heimatforschung zu Hamburg e.V. generiert. Er gibt nur einen Teil des aktuellen Wissensstandes über die Verbreitung der einzelnen Arten wieder, da

Das ‘Kerngebiet’ des Vereins für Naturwissenschaftliche Heimatforschung zu Hamburg e.V. bilden die beiden Regionen ‘SH & Ne’:

SHSchleswig-Holstein
einschließlich Hamburg nördlich der Norderelbe
Nedas nördliche Niedersachsen im Wassereinzugsgebiet der Elbe,
einschließlich Hamburg südlich der Norderelbe - oder kurz:
das ‘Niederelbegebiet’ als Teil des Bundeslandes Niedersachsen

Heimatfauna

Soweit uns aus dem dargestellten Kartenausschnitt Funde aus den angrenzenden faunistischen Regionen vorliegen, werden diese mit angezeigt. Dies betrifft vorrangig die Regionen Weser-Ems (WE), Hannover (Hn) und Mecklenburg-Vorpommern (MV). Die Regionen Brandenburg (Br) sowie Sachsen-Anhalt (St) werden von unseren Aktivitäten nur am Rande berührt und sind in den Karten kaum mit Funden repräsentiert.


Arbeitsstand
Anzahl edv-verfügbarer Datensätze: rund 800.000 
 
Anzahl daraus erzeugter Verbreitungspunkte:rund 251.000[innerhalb des Kartenausschnitts]
Letzte Aktualisierung:
(vollständiger Kartensatz)
Juli 2019 


Navigation zu den Karten
Im linken Navigationsrahmen werden die Arten in taxonomisch-systematischer Reihenfolge aufgelistet. Aus praktischen Gründen sind diese jeweils nach den Bänden des Standard-Bestimmungswerkes Freude-Harde-Lohse zusammengefasst - im folgenden kurz FHL genannt - wobei die Zuordnung zu den Bänden der gedruckten Version des FHL-Hauptwerkes folgt, um das Auffinden der Arten zu erleichtern. Die taxonomisch-systematische Anordnung innerhalb der Bände kann allerdings deutlich von der Urfassung der Bände 2-11 abweichen.
Alternativ kann im linken Fenster auch eine Familien- oder Gattungsübersicht angezeigt werden, aus der die Zuordung hervorgeht. Über die Gattungsliste ist es auch möglich, Arten unter einem nicht mehr gültigen Gattungsnamen aufzufinden.


Stand der Taxonomie
Die Taxonomie befindet sich bekanntermaßen in einem stetigen Wandel und es dauert in der Regel eine geraume Zeit, bis sich Neuerungen in der gebräuchlichen Bestimmungsliteratur niederschlagen und damit auch in der Praxis der Faunisten tatsächlich ankommen. Entsprechend pragmatisch wird daher hier mit dem Bestreben umgegangen, einigermaßen ‘auf der Höhe der Zeit’ zu bleiben und dabei trotzdem die vom FHL gewohnte Übersicht zu bewahren.
Auf Gattungs- und Artniveau wird dem 'Katalog der Käfer Deutschlands' [ www.colkat.de ] gefolgt. Synonyme oder abweichende bisherige Schreibweisen werden ggf. in der Karte der betreffenden Art oben rechs dargestellt. Entscheidend ist an dieser Stelle der "Erklärungswert" für das Wiedererkennen und die Vermeidung von Verwechslungen.
Für eine Zusammenstellung taxonomischer Probemfälle, bei denen es zu Verwechslungen aufgrund von Namensänderungen kommen kann, sei auf den ‘colkat’ verwiesen [ Problemfälle ].

Wie auf ‘colkat.de’ wird auch hier ein pragmatischer Umgang mit den Nominatformen gepflegt. Wenn eine Art zwar in der Paläarktis in mehreren Subspezies vorkommt, in Mitteleuropa (sensu FHL) aber ausschließlich die Nominatform vertreten ist und somit keine Verwechslungsmöglichkeit bzw. mangelnde Eindeutigkeit besteht, dann wird auf die Verwendung des Trinomens verzichtet. Kommt hingegen in Mitteleuropa eine von der Nominatform abweichend Subspezies vor, wird grundsätzlich das Trinomen verwendet, obgleich es für unsere norddeutsche Fauna ggf. völlig ohne Belang ist.
Großsystematisch wird aus pragmatischen Gründen dem FHL-Hauptwerk gefolgt. Das betrifft zum einen die Reihenfolge der Familien und deren Zusammenstellung in den Bänden des Bestimmungswerkes. Zum anderen wurde zur Wahrung der Übersichtlichkeit die Fusionierung diverer Familien hier nicht übernommen. So werden beispielsweise Scaphidiiden, Scydmaeniden und Pselaphiden weiterhin wie eigenständige Familien dargestellt, obwohl sie nach aktuellem Stand der Taxonomie als Unterfamilien der Staphylinidae betrachtet werden, und die Scolytidae sind wie bisher als eigenständige Familie auffindbar, obwohl sie derzeit als Unterfamilie zu den Curculionidae gesehen werden.

Den Karten liegt somit im Wesentlichen der folgende taxonomische Stand zugrunde:
     Löbl & Smetana (edit.) 2003-2013: Catalogue of Palaearctic Coleoptera 1-8
aktualisiert durch die drei ersten neu aufgelegten Bände
     Löbl & Löbl (edit.) 2015-2017: Catalogue of Palaearctic Coleoptera 1-3

Datenquellen
Der ausgewertete Datenbestand umfasst bereits ganz oder teilweise folgende Sammlungen:

Coll. Behrends, Th. (part.) Coll. Bellmann, A. (part.) Coll. Burgarth, K. (kompl.)
Coll. Eifler, M. (kompl.) Coll. Gürlich, S. (part.) Coll. Hengmith, K. (kompl.)
Coll. Heise, E. (part.) Coll. Herrmann, A. (kompl.) Coll. Lange, L. (part.)
Coll. Levens, H. (part.) Coll. Lohse, G.-A. (†) (kompl.) Coll. Lompe, A. (kompl.)
Coll. Meybohm, H. (kompl.) Coll. Renner, K. (kompl.) Coll. Schacht, W. (part.)
Coll. Schmidt, L. (part.) Coll. Schmidt, Th. (part.) Coll. Schnakenbeck, R. (part.)
Coll. Suikat, R. (part.) Coll. Tolasch, T. (part.) Coll. Ziegler, W. (kompl.)
     
Mus. Hamburg (part.) Mus. Flensburg (part.)  


Umfangreichere Artenlisten aus Bestandsaufnahmen wurden uns von folgenden Kollegen zur Verfügung gestellt:

Bülte, R. Buse, J. Brock, V. (biola)
Drees, C. (Uni HH) Eischeid, I. Irmler, U.
Köhler, F. Martin, Ch. (GfN) Rose, A.
Tischler, Th. (†) von Karstedt, J.T.  


In geringem Umfang wurden Einzelmeldungen zur Abrundung der Verbreitungsbilder aufgenommen

Urheberrecht & Zitiervorschlag
Und noch ein Hinweis: Die Karten und die Informationen daraus unterliegen selbstverständlich dem Urheberrecht. Die rein private Nutzung ist gestattet und erwünscht, die Daten dürfen jedoch ohne ausdrückliche Genehmigung des Vereins bzw. der beteiligten Koleopterologen keinesfalls in Publikationen einfließen oder anderweitig verwendet werden. Dieses nicht zuletzt auch deshalb, da sie aufgrund der automatischen Erstellung Fehler enthalten bzw. aus den oben dargelegten Gründen z.T. wichtige Vorkommen fehlen können. Für die Fälle, in denen unter Beachtung dieser Einschränkungen dennoch auf die Karten in Schriftform Bezug genommen werden soll, geben wir folgenen

Zitiervorschlag:
Tolasch, T. & Gürlich, S. (2019): Verbreitungskarten der Käfer Schleswig-Holsteins und des Niederelbegebietes. - Homepage des Verein für Naturwissenschaftliche Heimatforschung zu Hamburg e.V. [http://www.entomologie.de/hamburg/karten]



Ausschluss
Nicht pauschal berücksichtigt sind hier die von einem von uns (Stephan Gürlich) im Auftrag des LANU (Landesamt für Natur und Umwelt Schleswig-Holstein) bzw. des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz; = ehemaliges NLÖ) außerhalb der ehrenamtlichen faunistischen Tätigkeit des Vereins für die jeweiligen Landes-Artenkataster zusammengetragenen bzw. revidierten Laufkäfer-Datenbestände, soweit die Übernahme in unsere Karten von den betreffenden Bearbeitern / Büros nicht ausdrücklich erwünscht wurde (biola, GfN). Mit diesem generellen Ausschluss soll eventuellen urheber- oder datenschutzrechtlichen Bedenken nicht nach ihrem Einverständnis befragter Melder oder Gutachter vorgebeugt werden.

© 2001-2019 Stephan Gürlich & Till Tolasch