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Re: Zikade. Größer gehts nimmer.

Geschrieben von: Klaas Reißmann
Datum: 11.April 2021, 08:04 Uhr

Antwort auf: Re: Zikade. Größer gehts nimmer. (mit Bild) (Jürgen Scharfy)

Moin Jürgen,

Verdrehung nach dem Schlupf würde ich negieren. Dafür scheint sie zu gut verkrallt zu sein.

Ich habe in meinem Leben etliche Exuvien gesehen, vor allem in Frankreich und vor allem anderer, meist größerer Arten. Alle zeigen eine deutliche Öffnung des Thorax, die mir hier fehlt. Die Tracheenausstülpungen (weiße Fäden) sind da deutlich länger und auch "wirrer", so dass ich nicht glaube, dass es sich um eine Exuvie handelt. Auch wirken die Farben zu frisch, das Tier zu wenig durchscheinend und zu frisch. Ich kenne die Exuvien nur als matt, sehr farblos, deutlich dunkler in der Grundfärbung, vor allem einheitlicher und heller oder dunkler braun, während die lebende Larve sehr frisch, eher ocker oder sandgelb gefärbt mit verschiedenen Grüneinflüssen ist (habe halt auch beim Steine wenden etliche Larven in Frankreich gesehen).

Nach allem, was ich hier sehe, denke ich nach wie vor an die Larve, nicht an die Exuvie, Aber last but not least ist das Bild recht klein und last but not least bin natürlich auch ich nicht vor Fehler gefeit.

Liebe Grüße
Klaas

P.S.: Warum sollte ich die Frage nicht erlaubt sein? Das ist ein Forum. Wäre eher schade, wenn Du die Frage nicht gestellt hättest.

> Hi Klaas,

> erlaube mir bitte interessehalber eine Rückfrage dazu, auch wenn's
> nicht mein Thread ist...
> Ich hätte da nämlich eher klar eine leere Haut gesehen. An Hand der
> Verschiebungen und Bruchlinie entlang der Thoraxnaht. Außerdem sehen
> die weißen Anhängsel nach den Tracheen-Ausstülpungen aus, wie ich sie
> von z.B. Odonata Exuvien kenne.
> Mir scheint das ganze Ding auch eher zu blass und damit wohl hohl?

> Oder habe ich einen Knick in der Optik?

> Und das das Ding eigentlich kopfüber hängt, würde ich auf eine
> Verdrehung durch/nach dem Schlupf interpretieren.

> Danke und LG,
> Jürgen

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