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Re: Präparation geschützter Insekten

Geschrieben von: Marco
Datum: 10.April 2013, 13:34 Uhr

Antwort auf: Re: Präparation geschützter Insekten (Christian S-E)

> Du kannst ja gerne mit den entsprechenden Damen und Herren auf den
> Ämtern rumstreiten, wenn es so weit ist. Doch viel Freude wirst du
> damit nicht haben. Denn auch die legen aus, wie sie es für richtig
> halten. Fakt ist, dass man in Deutschland beim Fang geschützter Arten
> kaum Probleme bekommt, weil es niemanden interessiert. An einer
> Grenze kannst du jedoch ganz schnell Probleme bekommen, wenn es ein
> Zöllner genau nimmt, oder dein Material vorsorglich beschlagnahmt,
> weil er die Regeln auch nicht genau kennt.

Was die Hornisse angeht, bin ich gesetzlich gesehen doch aus dem Schneider,
siehe:

"Vollzugshinweise zum Artenschutzrecht"

"http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/themen/cites/Vollzugshinweise"

"6.3.Ausnahmen und Befreiungen im Einzelfall
6.3.1.
Ausnahmen (§ 45 Abs. 7 BNatSchG)
Von den Zugriffsverboten des § 44 Abs.1 BNatSchG können die zuständigen Landes-
behörden im Einzelfall auf der Grundlage
von § 45 Abs. 7 BNatSchG Ausnahmen zu-
lassen:
[...]
3.
für Zwecke der Forschung, Lehre, Bildung oder Wiederansiedlung oder diesen
Zwecken dienenden Maßnahmen der Au
fzucht oder künstlichen Vermehrung"

[...]

"Mit dem Tatbestand der
Bildung wird klargestellt, dass über den Bereich der Lehre hinaus, auch die allgemeine Bildungsver-
mittlung außerhalb wissenschaftlicher Einrichtungen an Schulen, Volkshochschulen,
zoologischen Einrichtungen und sonstigen
Einrichtungen im Bereich der Umweltbil-
dung erfasst werden."

... da ich, als ich die Hornisse vor vier Jahren fand, in der Oberstufe an meiner Schule in einem Kurs eine Präsenatation über die Hornisse an sich gehalten hatte im Rahmen einer Unterrichtsreihe. Das war etwa vier Monate nach dem Fund, und da hatte ich zzgl. zur eigentlichen Präsentation das Präparat des toten Exemplars mitgebracht.
Damit wäre das für mich jetzt abgeschlossen.

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